Ein sauberes Auto sieht nicht nur besser aus – es schützt auch den Lack, erhöht die Sicherheit und trägt zum Werterhalt Ihres Fahrzeugs bei. Doch wie oft sollte man sein Auto waschen? Und welche Methode ist am schonendsten für den Lack? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Volvo gründlich und lackschonend reinigen – mit praktischen Tipps für jede Jahreszeit.

Warum regelmässiges Auto waschen wichtig ist

Eine regelmässige Autowäsche pflegt den Lack und bewahrt Ihr Auto vor Umwelteinflüssen. Das trägt auch zum Werterhalt Ihres Fahrzeugs bei. Ausserdem verhindert es Rost und spart Ihnen somit Geld für Reparaturen und Aufbereitungen.

Ein weiterer Grund ist die Sicherheit: Verdreckte Scheiben und Spiegel schränken Ihre Sicht ein und erhöhen das Unfallrisiko.

Wie oft sollte man sein Auto waschen?

Auf die Frage, wie oft man sein Auto waschen sollte, gibt es keine pauschale Antwort. Es kommt zum Beispiel darauf an, wie wichtig Ihnen Sauberkeit ist, wie häufig Sie mit dem Auto unterwegs sind und ob das Fahrzeug draussen parkt oder in einer Garage. Wir haben uns einfach an den Jahreszeiten orientiert und geben Ihnen in diesem Zusammenhang ein paar Tipps: 

Frühling: Wenn die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht, kann Blütenstaub die Scheiben Ihres Autos verschmieren. Schlimmer noch: Die hohe Sonneneinstrahlung kann Pollen etc. in Ihren Autolack einbrennen. Einmal im Monat sollten Sie zu diesem Zeitpunkt Ihr Auto waschen – häufig reicht schon ein kurzes Abwaschen mit klarem Wasser aus. Nutzen Sie Ihr Fahrzeug nicht so oft, obliegt es Ihrer Einschätzung, wann Ihr Fahrzeug wieder einen Waschgang nötig hat.

Sommer: In der heissen Jahreszeit können Schmutz, Vogelkot und Insekten durch die Sonne für langfristige Lackschäden sorgen. Und das kann im schlimmsten Fall den Wert mindern. Im Sommer sollten Sie Ihren Volvo öfter waschen als im Frühling; als Wenigfahrer reicht es einmal pro Monat.

Herbst: Stellen Sie Ihr Auto ungeschützt unter Bäume, werden Sie Bekanntschaft mit nassen Blättern auf Ihren Scheiben bzw. auf der Karosserie machen. Halten Sie vor allem die Blätter Ihrer Scheibenwischer frei davon, sonst können diese verschmutzen. Dadurch kann sich ein Schmierfilm bilden, der eine klare Sicht durch Windschutzscheibe erschwert. Weil es zu dieser Jahreszeit oft zu Regenfällen kommt, könnte es reichen, Ihr Fahrzeug alle sechs bis acht Wochen zu waschen bzw. waschen zu lassen.

Winter: Vor allem Streusalz und Schneematsch mit Staub- und Sandresten sind nicht nur unschön, sondern setzen auch dem Lack ordentlich zu. Deshalb sollten Sie als Vielfahrer in den kalten Monaten jede zweite Woche eine Autowäsche erwägen. Wenigfahrer sollten mit einem Waschgang pro Monat hinkommen.

Vorbereitung vor der Wäsche

Eine Vorwäsche ist in jedem Fall sinnvoll. So können Sie nicht nur grobe Schmutzpartikel im Vorfeld entfernen, sondern auch Lackschäden durch den sogenannten Schmirgeleffekt vermeiden.

Klappen Sie im Vorfeld Antennen ein oder schrauben Sie diese ab. Dachboxen zum Beispiel sollten Sie zuvor unbedingt entfernen.

Bevor Sie in eine Waschanlage fahren, klären Sie, ob Ihr Auto auch passt. Es macht einen Unterschied, ob Sie mit einem SUV, einem Kombi oder einer Limousine in die Waschstrasse fahren. Mit den meisten gängigen Modellen werden Sie keine Probleme haben, allerdings kann es mit besonders grossen, breiten oder hohen Fahrzeugen Komplikationen geben. Gleiches gilt für besonders breite Reifen oder Felgen. Auch mit Ihrem Cabrio können Sie problemlos in die Waschstrasse fahren – solange es sich um ein Hardtop handelt.

Mit dem E-Auto in die Autowaschanlage? Auch das stellt in der Regel kein Problem dar. Achten Sie jedoch auf Besonderheiten, zum Beispiel, was die Sensoren betrifft.

Autowaschanlage vs. Handwäsche

Auf welche Art und Weise Sie Ihr Auto waschen, ist zweitrangig. Zunächst ist wichtig, dass Sie es überhaupt regelmässig reinigen (lassen). Ob per Hand oder in einer bedienten Autowaschanlage: Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. 

Handwäsche – nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt

Die Handwäsche mag günstig und gründlich sein – in der Schweiz ist sie jedoch stark eingeschränkt. Das Gewässerschutzgesetz verbietet die Autowäsche auf dem eigenen Vorplatz, sofern dabei Schmutz, Öl oder Reinigungsmittel ins Erdreich oder in die Kanalisation gelangen können. Wer trotzdem privat wäscht, riskiert hohe Bussen. Erlaubt ist die Handwäsche nur auf ausgewiesenen, dafür geeigneten Waschplätzen mit entsprechender Entwässerung.

In einzelnen Fällen kann eine Handwäsche auf dem Privatgrundstück zulässig sein – etwa dann, wenn das Grundstück an ein Kanalisationssystem angeschlossen ist, das das Abwasser gezielt in eine Schmutzwasserleitung ableitet. Ob dies bei Ihnen zutrifft, erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde. Dort erhalten Sie auch Informationen über lokale Vorschriften, etwa Einschränkungen während der Mittags- oder Nachtruhe oder generelle Waschverbote an Sonn- und Feiertagen.

Auto in Waschanlage waschen

Die klassische Waschanlage – zum Beispiel an einer Tankstelle – ist praktisch und schnell. Auch wenn kein Personal vor Ort ist, gelingt die Autowäsche problemlos, wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet.

Bevor Sie in die Anlage fahren, lohnt sich ein kurzer Check: Sind alle Fenster und Türen geschlossen? Die Spiegel eingeklappt? Sind Grundträger oder Antenne montiert? Falls ja, besser entfernen. Bei stark verschmutztem Auto – etwa nach einer Fahrt über Landstrassen – kann eine kurze Vorwäsche mit dem Hochdruckreiniger sinnvoll sein, um groben Dreck zu lösen.

Danach wählen Sie am Terminal das passende Waschprogramm. Für die regelmässige Pflege reicht oft ein Standardprogramm.

Beim Einfahren hilft meist ein Ampelsystem oder ein Display mit Anweisungen. Wichtig: langsam und gerade einfahren, den Motor laufen lassen und – je nach Anlage – den Gang rausnehmen und die Bremse lösen.

Während der Wäsche einfach sitzen bleiben. Nach dem Waschgang können Sie bei Bedarf noch mit einem Mikrofasertuch nachhelfen – vor allem an Stellen wie den Seitenspiegeln, rund um die Türen oder am Kofferraum – dort sammelt sich oft noch etwas Wasser.

Innenraumreinigung nicht vergessen

Ein sauberes Auto wirkt nur dann wirklich gepflegt, wenn auch der Innenraum regelmässig gereinigt wird. Entfernen Sie Brösmeli und Staub mit einem Staubsauger und wischen Sie Armaturen und Oberflächen mit einem geeigneten Cockpitreiniger ab. Die Scheiben sollten auch von innen streifenfrei geputzt werden, sodass Sie eine klare Sicht haben.

Im Winter oder wenn es über längere Zeit regnet, sollten Sie die Fussmatten häufiger herausnehmen und trocknen. So verhindern Sie, dass sich Feuchtigkeit im Innenraum sammelt und unangenehme Gerüche entstehen.

Bediente Autowaschanlage

Eine bediente Waschanlage bietet einen komfortablen Service, bei dem geschultes Personal die Fahrzeugreinigung übernimmt. Während Sie durch den Showroom stöbern oder eine Tasse Kaffee geniessen, wird Ihr Auto professionell gereinigt. 

Vorteile einer bedienten Waschanlage:

  • Komfort: Sie überlassen die Reinigung Fachkräften und sparen Zeit.​
  • Gründlichkeit: Professionelle Reinigung sorgt für ein optimales Ergebnis.​
  • Zusatzleistungen: Oft werden weitere Services wie Innenreinigung, Politur oder Sitzreinigung angeboten.

Pflege auf Volvo-Niveau – ganz ohne Aufwand. Unsere bediente Waschanlage in Baar bietet Ihnen Premium-Reinigung für Ihr Fahrzeug.

Die richtige Pflege nach der Autowäsche

Eine gründliche Autowäsche ist die halbe Miete – genauso wichtig ist die anschliessende Pflege. Nach dem Waschen sollten Sie Ihr Auto am besten mit einem Mikrofasertuch trocknen, um Wasserflecken zu vermeiden. Für zusätzlichen Schutz empfehlen wir, den Lack mit Wachs oder einem Lackversiegler zu behandeln. Das sorgt nicht nur für schönen Glanz, sondern schützt auch vor Umwelteinflüssen.

Auch die Gummidichtungen an Türen und Fenstern freuen sich über Pflege: Ein spezielles Pflegemittel hält sie geschmeidig und verhindert das Festfrieren im Winter.

Was sind die besten Reinigungsutensilien?

  • Autoshampoo: Ein Shampoo entfernt Schmutz und lässt den Autolack glänzen.
  • Hochdruckreiniger: Eine effektive Unterstützung, die selbst hartnäckige Verschmutzungen schnell beseitigt.
  • Mikrofasertücher: Mit Mikrofasertüchern oder Mikrofaser-Waschhandschuhen erreichen Sie Stellen, die in der Waschanlage möglicherweise zu kurz kommen.
  • Autopolitur und Poliermaschine: Politur pflegt den Lack und bessert selbst kleinere Kratzer aus, was Rost vorbeugt. Eine Poliermaschine spart Zeit und ist besonders sinnvoll, wenn Sie sie mehrfach im Jahr nutzen.
  • Autowachs: Eine abschliessende Versiegelung mit Wachs schützt den Lack vor Umwelteinflüssen und bietet Glanz sowie eine schöne Optik.

Wie pflege ich meinen Autolack am besten?

Nutzen Sie die oben genannten Reinigungsutensilien regelmässig oder lassen Sie Ihren Wagen professionell reinigen, um Ihren Autolack nachhaltig zu pflegen. Wir geben Ihnen noch diese Checkliste mit an die Hand:

  1. Die Basis ist eine gründliche Autowäsche
  2. Machen Sie Lackschäden ausfindig und bessern Sie diese aus
  3. Kennen Sie die Unterschiede zwischen den Pflegemitteln: Weist der Autolack keine Kratzer, Unreinheiten oder Unebenheiten auf, müssen Sie auch nicht polieren
  4. Arbeiten Sie in einer sauberen Umgebung – es sollte nicht zu staubig sein, aber auch nicht in der pralle Sonne
  5. Gehen Sie sparsam mit Polituren um
  6. Polieren Sie kleine Abschnitte
  7. Nutzen Sie Poliermaschinen ausschliesslich nach Einweisung
  8. Nach der Politur ist Ihr Autolack empfindlich, weshalb Sie ihn mit einer Wachsschicht versiegeln sollten

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